Kein Öl aus der Arktis!

Anlässlich des Eintreffens des ersten Offshore Öls aus der Arktischen See in Rotterdam am 1.5.2014 hat Greenpeace Mannheim-Heidelberg heute einen Infostand in Heidelberg am Universitätsplatz veranstaltet.
Der Tanker "Mikhail Ulyanov" hatte Öl geladen, das von der Gazprom-Plattform Prirazlomnaya in der Petschorasee gefördert wurde. Als erster Konzern weltweit fördert Gazprom in der Petschorasee Öl aus dem Meeresboden des arktischen Ozeans. In diesem Jahr will das Unternehmen etwa 300.000 Tonnen Öl nach Europa liefern. Während andere Ölkonzerne wie Shell noch in der Probephase sind, liefert die „Mikhail Ulaynov“ ab sofort regelmäßig Öl nach Europa. Insgesamt soll das Ölfeld in der Arktis über die kommenden 25 Jahre ausgebeutet werden.

"Damit wird Europa weiterhin von russischen Energieimporten abhängig sein. Der Ausbau der Eneuerbaren Energien hingehen bietet die Perspektive einer stabilen Energieversorgung unabhängig von geostrategischen Interessen", sagt Jörg Feddern, Ölexperte von Greenpeace.

Tags