Für bessere Luft in Mannheim

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Gegen die anhaltende Gesundheitsgefahr durch Dieselabgase demonstrierten Anfang März Greenpeace-Aktivisten bundesweit in 60 Städten, darunter Stuttgart, Köln und München. Auch in Mannheim auf dem Paradeplatz haben wir unter dem Motto „Städte wollen atmen“ über die gesundheitlichen Folgen der Dieselabgase informiert. Passanten konnten ihre Ideen für eine umweltfreundlichere Mobilität in Mannheim einbringen. Diese übergeben wir gesammelt an den verantwortlichen Bürgermeister Lothar Quast.

Dieselabgase gefährden die Gesundheit von Hunderttausenden von Stadtbewohnern. Wir möchten in Mannheim auf eine lebenswertere und gesündere Wohnqualität hinwirken. Dazu muss Mannheim weg von Diesel- und Verbrennungsmotoren, hin zu ökologischeren Verkehrsmitteln wie E-Bussen, Fahrrädern und geteilten E-Autos.

Mehr als die Hälfte der offiziellen Verkehrsmessstationen bundesweit zeigten auch im vergangenen Jahr zu hohe Stickoxidwerte. Zwei Drittel der Stickoxide aus dem Verkehr stammen von Diesel-Pkw. Das Atemgift erhöht das Risiko für Asthma, Herzinfarkte sowie andere Herz-Kreislauferkrankungen und verursacht laut Europäischer Umweltagentur jährlich gut 10.000 vorzeitige Todesfälle in Deutschland.

Immer mehr europäische Städte gehen gegen die Gesundheitsgefahr durch Stickoxide aus Dieselmotoren vor. Oslo hatte im Januar wegen schlechter Luft ein mehrtägiges Fahrverbot für Dieselautos verhängt. Madrid, Paris und Athen haben beschlossen, ab dem Jahr 2025 Dieselwagen in der Innenstadt ganz zu verbieten.

Aktion gegen Feinstaub

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