Antarktis: Pinguine in Not

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Am vergangenen Sonntag haben wir im Luisenpark am Pinguingehege darauf aufmerksam gemacht, dass die antarktischen Pinguine durch die zunehmende Erderhitzung ihren Lebensraum verlieren. Das antarktische Eis schmilzt aufgrund der Klimakrise – und dieses Eis ist die Heimat von Pinguinen wie anderen antarktischen Lebewesen. Greenpeace signalisiert mit einem Wegweiser in Richtung des antarktischen Weddellmeeres, dass die Antarktis starke Schutzgebiete braucht. Die Pläne für das weltweit größte Schutzgebiet im Weddellmeer sind erneut gescheitert: Auf der internationalen Konferenz der Kommission zum Schutz der Antarktis (CCAMLR) gelang es auch 2019 nicht, das Weddellmeer unter Schutz zu stellen. „Es ist ein Skandal, dass die Chance für echten Antarktisschutz nicht genutzt wurde“, sagt Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack. „Daher muss dringend ein wirksames globales Meeresschutzabkommen entstehen, das die UN derzeit in New York verhandelt.“
Greenpeace fordert ein starkes globales Abkommen, mit dem 30 Prozent der Weltmeere bis 2030 geschützt werden können. Dafür muss sich auch die deutsche Regierung auf internationaler Ebene einsetzen. Daher fordert Greenpeace Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) auf, persönlich an den UN-Verhandlungen teilzunehmen und diese historische Chance für echten Meeresschutz zu nutzen.

Weitere Informationen findet Ihr in der Presseerklärung von Greenpeace Deutschland.

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